Traditionelle Tibetische Medizin

Geschichte

Die Tibetische Medizin zählt zu den ältesten scholastischen Medizinsystemen der Welt. Sie stellt eine Synthese aus verschiedenen asiatischen Medizinsystemen dar. In ihr finden sich das Indische Ayurveda, die schamanistische Tradition der Bönpas, die Chinesische und Persische Medizin sowie die buddhistische Lebenshaltung und Weisheit.

Die Tibetische Medizin wurde und wird in verschiedenen Teilen Asiens wie Tibet, Nepal, Sikkim, Bhutan, Ladakh, der Mongolei, Polen und Russland praktiziert. Nach der Zerstörung der medizinischen Tradition in Tibet durch die Chinesischen Kommunisten und der Flucht des XIV. Dalai Lamas im Jahre 1959 nach Indien wurde das Men-Tsee-Khang (Institut für Tibetische Medizin und Astrologie - TMAI) gegründet und das Chakpori (Eisenhügel) in Indien wiedereröffnet. mehr...

Grundlagen

Die Traditionelle Tibetische Medizin ist vom Buddhismus und seiner Lebenshaltung geprägt. Demnach irrt der verblendete Mensch im leidverbundenen Samsara umher. Geistige Unwissenheit ist die Ursache aller Krankheiten. Die fünf elementaren Grundenergien Raum, Wärme, Luft, Erde, Wasser und die drei physiologischen Faktoren Lung, Tripa, Bäkän konstatieren den psychischen und körperlichen Gesundheitszustand. mehr...

Fachstudien

 

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